Der Kollege Patrick Kulesh zitierte heute Werner Mitsch bekannten Ausspruch “Ein Bahnhof ohne Menschen ist wie ein Gesicht ohne Züge”, was mich dazu veranlasst hat, spontan einige andere intelligente Statements des Herrn Mitsch hier wiederzugeben:
Dummheit ist keine Schande. Hauptsache man hält den Mund dabei.
Früher hatten die Menschen Angst vor der Zukunft. Heute muß die Zukunft Angst vor den Menschen haben.
Mit drei Prozent Zinsen versucht die Bank mein Kapital zu beleidigen.
Denken ist oft schwerer, als man denkt.
Es kommt nicht drauf an, wie alt man wird, sondern wie man alt wird.
Morgen ist auch ein Tag, sagt der Optimist.
Wer die Ursache nicht kennt, nennt die Wirkung Zufall.
Eine schöne Frau wäre dumm, wenn sie auch noch klug wäre.
Ignoranz ist nicht wissen, sondern nicht wissen wollen.
Das Eis macht Flüsse im Winter begehbar und Whiskey im Sommer trinkbar.
Mode ist die Uniform der Zivilisten.
Universitäten sind Bildungsstätten, die aus Neunmalklugen Siebengescheite machen.
Wer heute auf die Demokratie schimpft, dem wird morgen der Marsch geblasen.
Gedanken sind wie Haare. Die meisten sind wertlos, sobald sie den Kopf verlassen haben.
Steuern müssen sein. Aber bei der Vergnügungssteuer hört der Spaß auf. Das Wort Kirchensteuer suchte ich bisher in der Heiligen Schrift vergebens.
Die toten Soldaten derer, die den Krieg gewonnen haben, nennt man Helden.
Der Mensch hat die Atombombe erfunden. Keine Maus der Welt käme auf die Idee, eine Mausefalle zu konstruieren.
Viele Menschen hinterlassen Spuren; nur wenige hinterlassen Eindrücke.
Leute, die mit ihrer Unzufriedenheit zufrieden sind, nennt man Nörgler.
Man sollte viel öfter nachdenken; und zwar vorher.